Uns ist nicht entgangen, das Fasten immer mehr zum Trend wird und dadurch Bekanntheit erlangt. Das freut uns natürlich enorm! Doch für uns ist Fasten viel mehr als ein kurzweiliger Trend, der bald wieder vergeht. Denn Fasten kann ein ganz neues Lebensgefühl erwecken und Dir zu einem neuen Lebensstil verhelfen. Wir erläutern Dir, wieso es sinnvoll ist Fastenphasen im Alltag zu integrieren und welche Formen es dabei gibt. 

Was bedeutet Fasten? 

Das Wort Fasten beschreibt nichts anderes als den Verzicht, um Achtsamkeit zu trainieren und Dankbarkeit zu schulen. Fasten kommt ursprünglich aus dem Spirituellen, wobei über alle Religionen hinweg, zu bestimmten Anlässen auf feste Nahrung verzichtet wird. Während die religiösen Beweggründe früher ausschlaggebend waren, wird Fasten heutzutage aufgrund der gesundheitlichen Vorteile immer beliebter. Auch als Protest gegen das exzessive Konsumverhalten, für die Reflektion der eigenen Werte und die Entschleunigung des Alltags wird es praktiziert. Und natürlich tragen die sozialen Medien zum Fasten-Hype bei: Viel einfacher und schneller können Erfahrungen geteilt und ausgetauscht werden. So wird heutzutage auf der ganzen Welt aus den unterschiedlichsten Gründen gefastet. Kein Wunder, dass es deshalb auch die unterschiedlichsten Methoden gibt! Ob mit Saft, Suppe oder ohne: Probiere Dich gerne durch und finde, die für dich passende Lösung, um Deinem Körper eine Auszeit zu gönnen. 

Unterschiedliche Arten des Fastens

Fasten ist ein sehr großer und breiter Begriff. Ganz traditionell ist das Heilfasten nach Buchinger, das intermittierende Fasten nach dem 16:8 oder 5/2 Modell und das Saft- und Suppenfasten. Während Du bei dem Heilfasten nach Buchinger und bei einer Saftkur über einen längeren Zeitraum gar keine feste Nahrung zu Dir nimmst, sind das 16:8 und das 5:2 Intervallfasten kleinere Zeitfenster des Verzichts, dafür aber in wiederkehrenden Perioden. Diese können entweder über die Woche verteilt oder im Tageszyklus stattfinden. Wenn Du mehr über das 5:2 Intervallfasten erfahren willst, dann schau einmal  hier vorbei. 

Du kannst während Deiner Fastenzeit auf einzelne Dinge verzichten, wie zum Beispiel auf Alkohol oder Süßigkeiten. Fasten muss auch nicht unbedingt mit der Ernährung in Verbindung gebracht werden: Du kannst auch einen “Digital Detox” machen und für einen bestimmten Zeitraum sozialen Netzwerken oder Bildschirmen keinerlei Beachtung schenken.

Was sind Gründe fürs Fasten? 

Wer fastet, macht das meist aus eigener Überzeugung. Welche Gründe genau für Dich ausschlaggebend sind, mit dem Fasten zu beginnen, können ganz unterschiedlich sein!  Oftmals wollen unsere Kunden abnehmen und ihre Ernährung nach der Fastenkur komplett umstellen. Den Darm zu entlasten und auch den Körper zu entwässern, sind ebenfalls häufige Gründe mit einer Kur zu starten. Doch fasten ist viel mehr als das! Wer fastet, gibt seinem Körper eine Pause von der dauerhaften Belastung durch feste Nahrung. Dadurch verbessert sich nach einiger Zeit nicht nur Deine Haut, sondern auch Deine Schlafqualität, da der Körper während dem Schlafen neben der Regeneration nicht noch zusätzlich Nahrung verdauen muss. Dies führt am folgenden Tag zu mehr Power, obwohl Du auf Essen verzichtest. Deine Haut wird es Dir danken, weil nach einer längeren Fastenperiode, Entzündungsprozesse abgemildert werden und sich das Hautbild verfeinern kann. Beim Verzicht auf feste Nahrung lernst Du Deinen Körper auf eine neue Art und Weise kennen und siehst, dass die Energie, die Du brauchst, aus Dir kommt. Du hast zudem auch mehr Zeit für Dich und Deine Bedürfnisse. Eine Fastenerfahrung kann einen ganz neuen Umschwung in Deinem Leben bewirken. 

Fasten verbessert die Schlafqualität

Wie fastest Du? 

Egal für welche Fastenmethode Du Dich entscheidest, mache es nicht nur, um einem Trend zu folgen, sondern um wirklich etwas in Deinem Körper zu verändern. Konzentriere Dich auch psychisch auf Deine Fastenzeit, um den maximalen Effekt dieser Erfahrung herauszuholen. Du kannst die verschiedenen Arten auch kombinieren, zum Beispiel das 5:2 mit dem 16:8 Intervallfasten, indem Du an den Tagen, an denen gegessen wird, nur 8 Stunden isst.
Schau Dir an, welche Fastenmethode am besten zu Dir passt und taste Dich langsam heran. Hole vielleicht einen Freund oder eine Freundin mit ins Boot – zu zweit ist es bekannterweise um einiges einfacher. WIeso? Das siehst Du hier. .