Wer sich mit Spiritualität beschäftigt hat auch schon bestimmt etwas von “Ayurveda” gehört. In diesem Zusammenhang kann man auch die Bewegung und Energie von uns Menschen unterteilen. Wir erklären Dir was die ayurvedische Lehre genau ist und welche 3 Säulen der Bewegung es in dieser Lehre gibt. 

Was versteht man unter Ayurveda?

Ayurveda ist eine Naturmedizin, die seit über 5000 Jahren in Indien praktiziert wird. Dabei werden vielseitigen Therapien und Heilverfahren verwendet, die vor allem die persönlichen Bedürfnisse in den Hintergrund stellen. Bekannt in der ayurvedischen Naturheilkunde sind vor allem “Dosha”. Dabei handelt es sich um drei Lebensenergien, welchen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden. Sie nennen sich: Vata-Dosha, Pitta-Dosha und Kapha-Dosha. An diesen Energien sind auch die drei Säulen der Bewegung angelegt. 

Vata-Dosha

Stress und Überforderung sind Dein zweiter Vorname? Dann gehörst Du zu dieser Gruppe.  Noch dazu neigen solche Menschen zu Verstopfung, Arthrose oder ziehenden Schmerzen laut ayurvedischem Glauben. Diese Personen sollen beim Sport und im Training auf Ausdauer- und Kraftsportarten zurückgreifen. Vor Allem Training an der frischen Luft kann dazu verhelfen diese Beschwerden zu lindern. Wichtig dabei ist es sich nicht unter Leistungsdruck zu setzen, um so das Ziel von mehr Gelassenheit zu erhalten.

Ayurvedisch Säule Veta

Pitta- Dosha 

Die Pitta-Dosha ist eine Kombination aus dem Wasser- und Feuerelement. Personen mit einer Pitta-Energie haben laut der ayurvedischen Lehre meist einen feurigen Geist und Körper. Sie sind willensstark und dominat können aber schnell wütend und gereizt reagieren. Oft beschweren sich Pitta-Typen über eine überempfindliche Haut, sauren Magen oder Sodbrennen. Regelmäßiges Training mit kurzen entspannten Übungen können dem Pitta-Typen wieder zu Gleichgewicht und Balance verhelfen. Dabei eignen sich vor allem Yoga und Pilates ganz gut. 

Kapha-Dosha

Kapha-Dosha Menschen werden als sehr stark und fürsorglich beschrieben. Sie regen sich kaum über etwas auf und denken nach bevor sie handeln. Sie gehen an sich etwas langsamer und bewusster durch das leben. Doch genau deswegen brauchen sie einen Ausgleich. Den finden sie im Sport mit Krafttraining, HIIT-Workouts oder intensiven und schweißtreibenden Aerobic oder Tanzstunden. 

Ayurvedisch Essen

Sport kommt selten alleine. Wir wissen, sobald wir uns mit  Sport beschäftigen kommt die Ernährung um die Ecke. So ist es auch in der Ayurvedischen Lehre. Denn auch da gibt es auf einiges zu achten. Denn genau wie bei dem Sport wird auf Deine individuelle geistige und körperliche Verfassung acht genommen. Daher wird diese Art von Küche nicht nur als Ernährungsweise sondern auch als Medizin angesehen.  Auch ist ein Faktor die Regionalität und auch Verfügbarkeit der Produkte, sprich wann die Session des jeweiligen Obst und Gemüse ist. Ein paar Grundregeln dabei sind, zum Beispiel: achtsam und ohnen Störungen zu essen, nicht trinken während dem Essen und Zwischenmahlzeiten vermeiden.

Weitere Ayurveda Rituale

Da Ayurveda ursprünglich aus dem Osten, genauer aus Indien kommt, kann man auch Therapie und Kurreisen dahin machen. Mittlerweile gibt es auch in Europa einige Spots für eine Ayurveda-Kur. Ein Teil dieser Kuren ist auch das Fasten. Dies kannst Du auch ganz einfach hier in Deutschland mit einer Frank Juice Saftkur machen. Zwar ist das kein Fasten nach original ayurvedischen Prinzipien,   aber auch unsere frank Methode kann Dir  helfen, wieder eine Balance im Körper zu finden.