Wer kennt es nicht: Ist ein Punkt auf der To-Do-Liste erledigt, wartet schon die nächste Aufgabe und gedanklich haben wir sie schon praktisch erledigt. Wir haben es verlernt eine kleine Pause einzulegen und dem Stress im Alltag zu entkommen. Der Stress macht sich vor allem in unserer Psyche bemerkbar und hat auch körperliche Folgen. In diesem Beitrag erfährst Du wie es zum chronischen Stress kommt und was Du dagegen tun kannst. 

Was ist Stress?

Stress ist ein Begriff, der den körperlichen Zustand der Einsatzbereitschaft unseres Körpers in gefährlichen und angespannten Situationen beschreibt. Dafür werden die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin aus unserem Nebennierenmark ausgeschüttet. Unser Puls oder Blutdruck erhöht sich und die Herzkranzgefäße erweitern sich. Der Körper kann nun mehr leisten als im Normalzustand. Auf Dauer jedoch ist es für den Menschen schädlich, denn es kann zu Magenproblemen, Kopfschmerzen, Schlafschwierigkeiten und Zittern bis hin zur Schwächung der Abwehrkräfte führen. Auch dauerhafte Schäden sind nicht selten. Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt und die Blutgefäße werden geschädigt. 

Wie äußert sich psychischer Stress? 

Chronischer Stress belastet häufig die Psyche. Denn wer dauernd im Stress ist, hat kaum mehr Zeit um sich zu entspannen und eine Pause einzulegen. Auf Dauer kann das zu Depressionen, Angstzuständen und Erschöpfung führen. Dies macht sich dann auch im Alltag bemerkbar und man ist trotz des Stress‘ nicht mehr so leistungsfähig. Auch leiden oft zwischenmenschliche Beziehungen, sei es auf der Arbeit oder im privaten. Denn chronischer Stress führt zur Überempfindlichkeit, Überforderung und Hilflosigkeit. Es kann passieren, dass wir den Gegenüber teilweise grundlos anzicken. Um die psychischen Belastungen kompensieren wird oft in ungewollte Verhaltensmuster verfallen, wie zum Beispiel in übermäßiges Essen. Um dem Entgegenzuwirken empfiehlt es sich nach Stressphasen eine Saftkur zu machen. Der Körper erdet sich somit und schöpft die Energie aus natürlichen Quellen. 

Durch chronischen Stress zu psychischen Störungen und Depressionen.

Was tun bei chronischen Stress? 

Wenn Du merkst, Du verfällst in einen Teufelskreis und Du hast ein To-Do nach dem anderen, ist es Zeit für eine Pause. Gönne Dir diese Pause um Deine Gedanken zu sortieren und Deinem Körper Zeit zu geben, sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten. Versuch die Aufgabenpunkte zu priorisieren und Dich erstmal dem wichtigsten zu widmen. Um auch Deinen Körper zu beruhigen sind Kräuter und vor allem Tees eine gute und einfache Methode. Um chronischen Stress vorzubeugen ist eine gesunde Ernährung und viel erholsamer Schlaf sehr wichtig. Denn so hat der Körper genügend Nährstoffe und Vitamine aber auch die nötige Energie um im Alltag alle Aufgaben in Ruhe zu erledigen. 

In einem unserer Vergangenen Beiträge haben wir Dir auch schon gezeigt, wie Du Dich in mehr Achtsamkeit üben kannst. Häufig hilft es uns, wenn wir uns auf eine Sache gezielt fokussieren und nicht hundert Dinge gleichzeitig im Kopf haben. Auch eine Saftkur ist eine Möglichkeit sich in Achtsamkeit zu üben. Wenn Du jedoch auch weitere Tipps zur Achtsamkeit willst empfehlen wir Dir folgenden Beitrag „Die Achtsamkeit der Mönche„.

Wie lange kann chronischen Stress anhalten? 

An sich sollte Stress nur ein kurzzeitiger Zustand für Deinen Körper sein. Doch beim chronischen Stress handelt es sich dabei um die dauerhafte Form. Dabei geht es hauptsächlich um dauerhaften Stress aus dem nicht zwingend extreme Anforderungen resultieren, sondern es ein Dauerzustand ist. Das kann sich sogar über Jahre hinweg ziehen.