“Where the mind goes the Energy Flows” ist ein Gedanke, den es erst zu verstehen gilt. Das heißt nicht weniger als: Das, was Du denkst, was Du fühlst und was Dir durch den Kopf geht, beeinflusst Deine Taten und Deine Energie. Oft wird auch gesagt, dass Du auch Deinen Körper an  Deine Gedanken anpassen kannst. Was das genau bedeutet veranschaulichen wir in diesem Beitrag. 

Wie entstehen Gedanken und Gefühle?

Erstmal zu den harten Fakten. Unsere Gefühle, egal ob positiv oder negativ, entstehen im Gehirnareal, das als limbische System bezeichnet wird.  Dabei gibt es zwei Reaktionswege. Beim ersten Weg entscheiden wir schnell, ungenau und intuitiv, in der Umgangssprache könnte man sagen wir reagieren im Affekt. Wenn unser limbisches System entscheidet, dass wir Angst als unangenehm empfinden, so reagiert unser Körper direkt darauf uns unser Herz fängt an zu schlagen oder wir werden rot. Jeder Mensch reagiert anders darauf. Der zweite Weg ist vom Thalamus bis zur Hirnrinde: Dabei wird das Erlebnis genauer unter die Lupe genommen und wir reagieren überlegt und denken davor nach. 

Die Kraft der Gedanken

Du kannst bewusst mit Deinen Gedanken auf Deine Stimmung und Deinen Körper einwirken. Wenn Du zum Grübeln  neigst und Du Dir schnell in unangenehmen Situationen die wildesten Dinge ausmalst, so können sich Deine negativen Gedanken auch auf Deine Gefühle und auf Deinen Körper übertragen. Wenn Du schon 4 Wochen vor einem wichtigen Termin Dir die wildesten Dinge ausdenkst, die schief gehen können und Du dich 4 Wochen im vorhinein damit beschäftigst, beeinflusst Dein Stimmungsbild   auch Deinen Magen. Denn unser Magen-Darm-Trakt hängt mehr mit unserer Psyche zusammen als wir denken. In unserem Beitrag “Wie Dein Darm und Deine Psyche zusammenhängen” erfährst Du mehr dazu. Doch das ist nicht nur in das Negative zurückzuführen. Auch wenn Du positive Gedanken hast oder Du positiv über Dinge denkst, ersparst Du Deinem Körper jeglichen Kummer. Und nicht nur das, Du hast auch die Möglichkeit Deine Ergebnisse mit einem positiven Mindset zu verbessern. Denn so gehst Du gleich viel optimistischer an Sachen ran und denkst Dir bei einem kleinen Rückschlag nicht “Ich habe es gewusst” und entwickelst negative Gefühle. 

Positiv Gedanken führen zu einem positiven Leben

Wie hängen Gedanken und Gefühle zusammen?

Unsere Gefühle, Gedanken und Handlungen hängen alle zusammen. Das lässt sich ganz einfach an einem einfachen Beispiel erklären. Wenn uns  etwas gutes erfährt,  sind wir positiv gestimmt  und wir sind glücklich (Gefühl). Wir strahlen mit unserem Grinsen die ganze Welt an, rufen unsere Freund:innen an und wollen es jedem erzählen (Handlung) und unsere Gedanken drehen sich nur darum, um dieses gute Gefühl, was nun folgen mag oder was wir als nächstes machen sollen (Gedanken). Das kann sowohl einen wie grad beschriebenen positiven Lauf nehmen aber genauso einen negativen. Denn wenn wir uns depressiv fühlen (Gefühl), wollen wir nicht aus dem Bett (Handlung) und denken alles ist blöd und negativ (Gedanken). 

Leider können wir unsere Gedanken und Gefühle nicht steuern. Doch wir können uns im positiven Denken üben. Viel hängt von unserem Mindset ab. Für wen das Glas eher halb voll ist, der neigt zu einem positiven mindset und kann auch in negativen Situationen seine Gedanken und Gefühle bewusst ins Positive steuern – natürlich geht das nicht immer.

So nutzt Du die positiven Vibes

Als Vibe bezeichnet man eine positive Stimmung. Wenn Du Dich in einem guten Tag mit guter Laune befindest solltest Du diese nutzen. Nicht nur für Dinge, die Du vor Dich hin schiebst, sondern auch um an Dir zu arbeiten und um auch in Zukunft diese gute Stimmung beizubehalten. Das herausfordernde dabei  ist es, in schwierigen Situationen einen positiven Gedanken zu fassen. Doch sei Dir immer bewusst, so wie Du denkst so fühlst Du auch und Dein Körper wird sich Deinen Gefühlen anpassen. Daher vermeide es Dir viel Stress zu machen oder zu viele Gedanken. Oft kannst Du an der Situation selbst  nichts ändern, versuche daher das beste daraus zu machen.