Kurz gesagt: Während einer Saftkur trinkst Du ausschließlich Säfte, dazu Wasser, ungesüßten Tee und bei Bedarf etwas Gemüsebrühe. Feste Nahrung ist nicht vorgesehen. Wenn Du Kaffee brauchst, dann schwarz, ohne Milch (auch ohne Pflanzenmilch) und ohne Zucker, idealerweise eine Tasse am Morgen. Alkohol und Nikotin lässt Du weg. Stand: Oktober 2026.
Die Frage "Was darf ich während der Saftkur essen?" lässt sich kurz beantworten: nichts Festes. Was Du stattdessen trinken darfst, wie Du mit Hunger umgehst und wo die Grenzen sind, erklärt dieser Beitrag. Wie es danach weitergeht, steht im Artikel zum Essen nach der Saftkur.
Darf man bei einer Saftkur etwas essen?
Nein, eine klassische Saftkur kommt ohne feste Mahlzeiten aus. Du fastest mehrere Tage am Stück und nimmst in dieser Zeit ausschließlich Säfte neben Wasser, Tee und Brühe zu Dir. So bekommt Dein Verdauungstrakt eine Pause, und Du musst nicht planen, einkaufen oder kochen.
Hungern musst Du dabei nicht. Bei der 3-Tage Saftkur trinkst Du pro Tag sechs Säfte, etwa alle zwei Stunden einen. Je nach Intensität liefern die Säfte zwischen 650 und 845 Kilokalorien pro Fastentag (Starter 845, Medium 736, Pro 650). Eine Saftkur ist damit eine kalorienreduzierte Auszeit und keine Nulldiät.
Was darf man während der Saftkur trinken?
Erlaubt ist alles, was Dich unterstützt, ohne Zucker oder Kalorien zu liefern. Die folgende Übersicht fasst zusammen, was zu einer Saftkur passt.
| Getränk | Wie viel | Hinweis |
|---|---|---|
| Säfte | 6 pro Tag, etwa alle 2 Stunden | Reihenfolge laut Kurguide |
| Wasser | 2 bis 3 Liter | Über den Tag verteilen |
| Ungesüßter Tee | nach Belieben | Kräutertee warm oder kalt, auch grüner Tee |
| Gemüsebrühe | bei Bedarf, ein bis zwei Tassen | Hilft bei Müdigkeit oder Heißhunger |
| Schwarzer Kaffee | Wenn nötig, eine Tasse am Morgen | Schwarz, ohne Milch jeder Art und ohne Zucker |
Weitere Ideen für Tee findest Du im Beitrag Tee zum Fasten.
Darf man während der Saftkur Kaffee trinken?
Ja, wenn Du ihn brauchst: Unsere Empfehlung ist schwarzer Kaffee ohne Milch und ohne Zucker, idealerweise eine Tasse am Morgen. Er schadet der Saftkur nicht, kann den Appetit etwas dämpfen und verhindert Entzugskopfschmerzen, wenn Du täglich viel Kaffee gewohnt bist. Milch jeder Art, auch Hafer- oder andere Pflanzenmilch, und Zucker gehören nicht in die Tasse.
Wer ohnehin nach Alternativen sucht: Grüner Tee enthält weniger Koffein. Ein Tag mit weniger Kaffee vor der Kur macht den Einstieg leichter. Mehr dazu im Beitrag Kaffee, Nikotin und Alkohol bei einer Saftkur.
Was ist während der Saftkur tabu?
Tabu sind feste Nahrung, Zucker, Alkohol und Nikotin. Alkohol belastet die Leber, die ihn abbauen muss, und widerspricht dem Sinn der Kur. Auf Nikotin verzichtest Du in dieser Zeit ebenfalls, damit Dein Körper wirklich zur Ruhe kommt.
Ebenfalls nicht vorgesehen sind zusätzliche Säfte und Smoothies aus dem Supermarkt, denn sie bringen oft zugesetzten Zucker mit und verschieben den Rhythmus der Kur. Bleib bei den Säften Deiner Kur.
Was hilft gegen Hunger und Heißhunger?
Meist reicht ein Glas Wasser oder Tee, eine Tasse Gemüsebrühe und Ablenkung. Hunger und Heißhunger zeigen sich vor allem am ersten und zweiten Tag, wenn Körper und Kopf Zucker und Koffein vermissen. Das klingt in der Regel schnell ab.
Hilfreich sind ein Spaziergang an der frischen Luft, leichtes Yoga, ein Telefonat oder eine warme Brühe. Weitere Tipps stehen im Artikel Heißhunger beim Fasten. Wenn Du merkst, dass feste Nahrung für Dich dazugehört, ist die Suppenkur eine Alternative mit warmen Suppen.
Wie bereitest Du Dich darauf vor, was Du isst und trinkst?
Plane mindestens einen Entlastungstag vor der Kur ein. Verzichte am Tag davor schrittweise auf Kaffee, Alkohol, Zucker, Fleisch und stark Verarbeitetes und iss stattdessen leichte, pflanzliche Kost, Suppen und viel Wasser. So gewöhnt sich Dein Körper langsam an die reduzierte Nahrungsaufnahme.
Nach der Kur führst Du feste Nahrung langsam wieder ein: zuerst Suppen, gedämpftes Gemüse und Obst. Die Schritte findest Du im Beitrag Saftkur Vorbereitung.
Passend dazu von frank.
Du möchtest die Kur ausprobieren? Die 3-Tage Saftkur liefert 18 kaltgepresste Säfte und 3 Ingwer Shots, gekühlt bis an die Haustür. Eine Saftkur ist ein bewusster Ernährungs-Reset, kein Heilmittel. Alle Kuren findest Du unter Saftkur.
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Häufige Fragen zu Essen und Trinken in der Saftkur
Darf man bei einer Saftkur gar nichts essen?
Feste Mahlzeiten sind bei einer klassischen Saftkur nicht vorgesehen. Du trinkst Säfte, Wasser, ungesüßten Tee und bei Bedarf etwas Gemüsebrühe.
Darf man bei einer Saftkur Brühe trinken?
Ja. Ein bis zwei Tassen Gemüsebrühe pro Tag helfen bei Müdigkeit oder Heißhunger und bringen etwas Salz und Wärme in die Kur.
Darf man während der Saftkur Obst oder Rohkost essen?
Nein, auch Obst, Rohkost und Smoothies aus dem Supermarkt sind nicht vorgesehen. Die Säfte der Kur enthalten bereits Obst und Gemüse in leicht verdaulicher Form.
Wie viel soll man während der Saftkur trinken?
Neben den Säften empfehlen wir 2 bis 3 Liter Wasser und ungesüßten Tee pro Tag, verteilt über den Tag.
Was tun, wenn der Hunger zu stark wird?
Trink ein Glas Wasser oder eine Tasse Brühe, geh kurz an die frische Luft und lenk Dich ab. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden brich die Kur ab und sprich mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Für wen ist die Saftkur nicht geeignet?
Nicht geeignet ist sie bei Schwangerschaft, Stillzeit, Diabetes, Essstörungen oder Untergewicht. Auch bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme sprich bitte vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme sprich bitte vorher mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin.





















































