Kältegefühl? Verringerte Konzentration? Müdigkeit? Keine Angst: Das sind typische Symptome der erläuterten Stoffwechselumstellung während dem Fasten und verschwinden schnell wieder. Denn der Grund für diese kleinen Nebenwirkungen ist der, dass Dein Blutdruck durch die ungewohnt niedrige Zufuhr von Kalorien, also Nahrungsenergie, und Elektrolyten, sinkt. Wir erläutern Dir, was während des Fastens in Deinem Körper passiert und was Du gegen eventuell auftretendes Frieren tun kannst. 

Was passiert während dem Fasten in meinem Körper?

Zunächst  bedeutet  jede Fastenkur eine starke Umstellung für Deinen Körper. Dieser benötigt eine gewisse Zeit, um sich auf den Verzicht von fester Nahrung in gewohnten Mengen einzustellen. Aus diesem Grund kann es zu unbedenklichen Nebenwirkungen  kommen. Dazu gehören Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und eben auch das Frieren.

Während dem Cleanse stellt sich Dein Energiekreislauf von der externen auf die interne Ernährung um. Das bedeutet, dass Dein Körper seine Energie nicht überwiegend aus Deinem Essen, sondern aus internen Ressourcen gewinnt. Dazu zählt primär das Fett als Langzeitspeicher, sekundär sind es die körpereigenen Proteine. Diese werden normalerweise als Energiequelle genutzte. Glukose (= Zucker), wird in Form von Glykogen im Körper (Muskeln, Leber, Niere und Gehirn) gespeichert. Diese Speicher werden aber schnell aufgebraucht!  Da unser Gehirn und einige Blutzellen jedoch auf Glucose als Energieform angewiesen sind, muss Dein Körper von dem gewohnten Kohlenhydrat-Stoffwechsel auf den Fettstoffwechsel umstellen. 

Wärme dich mit einem warmen Bad auf.

Was Du gegen das Frieren während dem Fasten tun kannst 

Wenn Du merkst , dass Du zu frieren beginnst, versuche Dein Herz-Kreislauf-System in Schwung zu halten, indem Du während dem Fasten dennoch regelmäßig in Bewegung bleibst. Achte darauf, keine intensiven Sporteinheiten zu absolvieren, sondern leichte  Bewegung, wie Spazierengehen, Yoga und Dehnübungen in Deine Fastenzeit zu integrieren. Das macht nicht nur gute Laune, sondern regt Dein Herz-Kreislauf- sowie Dein Verdauungssystem an. Weitere Methoden dafür sind Wechselduschen und Trockenbürsten. Während Deiner Saftkur solltest Du darauf achten, ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte in Form von Gemüsebrühe zu Dir zu nehmen. Dies gelingt Dir am Besten durch Mineralwasser, Kräutertee oder Gemüsebrühen. 

Um der Kälte vorzubeugen, zieh Dich etwas wärmer an als üblich und trage dicke Socken, damit Deine Gliedmaßen nicht so schnell auskühlen. Ansonsten wirkst Du der Kälte mit einem warmen Bad, einer Wärmflasche, einer Kuscheldecke oder einem leckeren, warmen Frank Tea entgegen.

Unser Fazit 

Von einem erhöhten Kälteempfinden berichten viele Fastende und das ist völlig normal. Dein Körper muss sich neu anpassen und den Stoffwechsel umstellen. Dazu kommt, dass Du weniger Nahrungsenergie und Elektrolyte als üblich aufnimmst. Mit den genannten kleinen Tipps und Tricks kannst Du Dich auf das Frieren vorbereiten und beim Auftreten sofort dagegen vorgehen. Es ist nur eine kleine Hürde für den umso größeren Erfolg!