Kurkuma - So gesund ist die Wurzel wirklich

Kurkuma - So gesund ist die Wurzel wirklich

Beim Fasten, als Bestandteil im Curry oder als Gewürz und Farbnote in Deiner goldenen Milch, Kurkuma ist beliebt. Es gibt über tausende wissenschaftliche Artikel über Kurkuma und den Wirkstoff Curcumin. Die Frage, ob Kurkuma gesund ist und welche Wirkung dem Gewürz zugeschrieben wird, steht dabei häufig im Raum. Unsere Ernährungswissenschaftlerin Liliane hat die gelbe Wurzel etwas genauer unter die Lupe genommen. In einem Faktencheck zeigt sie Dir kurz und knapp die Wirkung von Kurkuma auf. Erfahre, wieso auch beim Saftfasten Kurkuma eine besondere Rolle spielt und wo Du ihn in der Saftkur von frank juice findest.

Ist Kurkuma gesund? Das solltest Du wissen

Lass uns einmal die Fakten checken. Was ist Kurkuma? Wo kommt die Wurzel her und wie wird sie verwendet? 

Meist kennt man Kurkuma, auch gelber Ingwer genannt, als farbintensives Pulver im Gewürzregal oder aus der Zutatenliste beliebiger Curry Gewürzmischungen. Doch auch in der Obst- und Gemüseabteilung findet man sie seit einigen Jahren immer häufiger. Dabei ähnelt die gelbe Wurzel in ihrer Form und Struktur stark der verwandten Ingwerknolle.

Ihren Ursprung findet die Kurkumawurzel in Südasien. In den tropischen Regionen fühlt sie sich wohl und wächst und gedeiht. Mit ihrer würzigen und leicht bitteren Note wird das gelbe Gewürz in Südasien und Indien häufig für Currys, Gemüsepfannen und Eintöpfe hergenommen. Doch auch in Getränken, wie Smoothies, Tees und der ayurvedischen Goldenen Milch (ein Getränk aus Pflanzenmilch, Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Zimt, Kokosöl, Agave und Muskat) kommt die Wurzel häufig zum Einsatz.

Besonders in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda, aber auch in der chinesischen Medizin wird Kurkuma für medizinische Zwecke häufig verwendet. Ihr wird eine gesundheitsfördernde Eigenschaft zugesprochen.

Der Wirkstoff Curcumin

Seit Jahrhunderten wird die Kurkuma Wurzel in der ayurvedischen und chinesischen Medizin als Mittel gegen verschiedene Krankheitsbilder verwendet. Doch das liegt nicht an der Wurzel selbst, sondern an dem Wirkstoff Curcumin. Der Wirkstoff in der Kurkumawurzel zählt zu der Stoffgruppe der pflanzlichen Polyphenole.

Die sekundären Pflanzenstoffe geben natürlichen Lebensmitteln, wie auch der Kurkuma, ihre Farbe, Duft und Aroma. Für den Menschen spielen sie eine Rolle bei der Unterstützung von natürlichen Stoffwechselprozessen und wirken antioxidativ. Das bedeutet, dass sie freie Radikale (die über UV-Licht, Tabakkonsum aber auch den eigenen Stoffwechsel in den Körper dringen) bekämpfen. 

Im Ayurveda wird Curcumin bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen, Lebererkrankungen, Anorexie, Rheuma und Sinusitis verwendet. In der chinesischen Medizin wiederum findet Curcumin aus der Kurkumawurzel Anwendung bei der Bekämpfung von Unterleibsschmerzen. 

Kurkuma enthält ca. 6% Curcumin. Dabei ist das Polyphenol nur schlecht wasserlöslich und somit gelangt nur ca. 1% des Wirkstoffs ins Blut. Ein Grund warum in der klassischen Schulmedizin Kurkuma noch nicht als Heilmittel Anwendung findet.

Wie die Kurkumawurzel Deine Gesundheit unterstützt

Obwohl der Anteil an Curcumin in der Kurkuma sehr gering ist und das Wurzelgewächs in der klassischen Schulmedizin noch nicht als Heilmittel anerkannt wurde, spricht die Wissenschaft der Kurkumawurzel dennoch eine Daseinsberechtigung zu. 

Bisher steht fest, dass Kurkuma gegen Verdauungsbeschwerden helfen kann. Denn Kurkuma regt in der Leber eine verstärkte Gallensaftbildung an, was die Fettverdauung erleichtert. Das verhindert ein starkes Völlegefühl nach fettigem Essen und kann Blähungen vorbeugen. Die antioxidative Wirkung von Curcumin unterstützt die natürlichen Prozesse und stärkt das Immunsystem. Wie Du neben der Einnahme von Kurkuma Dein Immunsystem stärken kannst, haben wir Dir in einem unserer letzten Blogartikel zusammengefasst!

Um die Chancen zu erhöhen, dass Curcumin vom Körper absorbiert wird, kann eine Prise schwarzen Pfeffers sorgen. Das liegt an dem Wirkstoff Piperin, der die Aufnahme und Wirkung von Curcumin im Körper fördert. Ein Grund, warum Du auch in unserem Ingwer Shot Yellow die intensive Kombination aus schwarzem Pfeffer und Kurkuma findest. In unserem Juice Gelb, als fester Bestandteil Deiner Saftkur und Suppenkur, haben wir neben Kurkuma die Schärfe des Cayenne Pfeffers beigefügt. Ein echter Fasten-Hit!

Kurkuma als Bestandteil beim Fasten

Bei der Frage, wie Kurkuma in einer Fastenkur angewendet wird, kommt es darauf an, welche Fastenform Du wählst. Beim traditionellen Heilfasten ernährst Du Dich für einen festgelegten Zeitraum ausschließlich von Wasser, ungesüßten Tees und Gemüsebrühe. Möchtest Du die positiven Effekte der Kurkumawurzel während Deiner Fastentage nutzen, könntest Du zu einer Teemischung greifen, die Kurkuma beinhaltet oder eine frische Kurkumawurzel mit heißem Wasser aufgießen.


Entscheidest Du Dich fürs Saftfasten oder einer mehrtägigen Suppenkur, kannst Du Kurkuma über Deine kaltgepressten Säfte oder als Gewürz in Deiner Suppe zu Dir nehmen. Einer der positiven Effekte, die dem Fasten zugesprochen wird, ist, dass es entzündungshemmend wirken kann. Während der Fastenzeit entlastet Du Deinen Körper und förderst die natürliche Zellregeneration. Die natürlichen Prozesse des Fastens, kann durch die Aufnahme von Kurkuma während Deiner Fastenkur gefördert werden.

Im Übrigen kann Fasten auch gegen oxidativen Stress wirken und diesen vorbeugen. Nützlich dabei sind die Nährstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die Du mit Hilfe von kaltgepressten Säften zu Dir nimmst.

Fazit: Darum greifen wir gerne zu Kurkuma

Wie Du nun weißt, kann Kurkuma bei einigen Beschwerden förderlich sein. Wir bei frank juice bevorzugen die Wurzeln insbesondere aufgrund ihrer positiven Eigenschaften aber auch wegen ihrem intensiven Geschmacks und der einzigartigen Farbe. So schlürfen wir gerne nach dem Ankommen im Office am Morgen einen fruchtig scharfen Shot Yellow und am Nachmittag einen eisgekühlten Juice Gelb

Obwohl die Frage, wie gesund Kurkuma ist, nun geklärt wurde, möchten wir dennoch unterstreichen, dass Kurkuma kein Allheilmittel ist. Solltest Du ernsthafte Beschwerden haben, empfehlen wir Dir einen Arzt aufzusuchen. Auch Dein Vorhaben, eine mehrtägige Fastenkur zu machen, solltest Du gegebenenfalls mit Hausarzt abzuklären.

Liliane Petzold

Unsere Ernährungswissenschaftlerin Liliane gibt Dir wöchentlich Tipps rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Fasten.

Frank News

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