Abnehmen durch Kalorienzählen kann erfolgreich sein, ist jedoch auf Dauer keine Lösung und dafür gibt es viele Gründe. In diesem Beitrag erklären wir Dir, was es mit dem Kalorienzählen auf sich hat und welche positiven Aspekte es dennoch mit sich bringt. 

Was sind Kalorien? 

Kalorien sind der Brennwert, den jedes Nahrungsmittel hat. Sie geben an, wie viel Energie uns durch die Nahrung, die wir zu uns nehmen, geliefert wird. Jeder Mensch braucht eine gewisse Anzahl an Kalorien, um genug Energie zum Atmen, für den Herzschlag oder für alltägliche Tätigkeiten, wie zur Arbeit fahren oder aufräumen, zu haben. Kalorien sind aber nicht gleich Kalorien. Gesunde Kalorien, die in Nüssen, Obst und Gemüse stecken, lassen den Blutzuckerspiegel nicht schlagartig in die Höhe schießen und werden daher von Organen und Muskeln angenommen. Bei leeren und ungesunden Kalorien, wie zum Beispiel in Pommes Frites, Süßgetränken und Co. steigt der Blutzuckerspiegel stark an und die Organe sind mit der zugeführten Energie überfordert. So könne sich dann Fettzellen bilden. 

Wie funktioniert Kalorienzählen?

Die Idee des Kalorienzählen ist ganz simpel: Es werden weniger Kalorien zugeführt als eigentlich zum Verbrauch notwendig sind. Somit wird die im Körper bereits existierende Energie verwendet und man verliert an Gewicht. So nimmt zum Beispiel jemand, der täglich 1800 kcal verbraucht nur noch 1600 kcal zu sich. Dadurch entsteht dann ein Kaloriendefizit. Es ist jedoch schwer zu sagen, wie Kalorien richtig gezählt werden. Oft werden beim Kalorienzählen zum Beispiel Getränke vergessen und nicht eingerechnet. 

Kalorienzählen auf dem Handy durch eine Tracking-App

Vorteile

Ein klarer positiver Aspekt des Kalorienzählens ist, dass man sich aktiv mit der Ernährung auseinandersetzt. Man entwickelt ein Gefühl für gesunde und ungesunde Nahrungsmittel und lernt zu verstehen, wieso diese gesund oder ungesund sind. Auch erhält man Struktur und einen Überblick darüber, was am Tag gegessen wird. 

Nachteile 

Das Kalorienzählen bringt aber auch viele Nachteile mit sich. Denn ja, wenn man Kalorien zählt, kommt es zu einem Kaloriendefizit und dadurch nimmt man ab. Aber dabei ist es wichtig, welche Kalorien dem Körper zugeführt werden. Denn Kalorien sind keine Nährstoffe und machen alleine nicht satt. Daher kann jemand, der Kalorien zählt, eine Pizza essen und eine Cola trinken und somit in ein Kaloriendefizit kommen. Dafür darf dann folglich aber den ganzen restlichen Tag nichts mehr zu sich genommen werden. Das führt wiederum zu Hunger und Frustration. 

Daher ist Kalorienzählen alleine auf Dauer keine Lösung und kostet viel Zeit und Nerven. Es muss viel getrackt und auf viel geachtet werden, was einem den Spaß am Essen nimmt.

Kalorienzählen beim Intervallfasten

Kalorienzählen kann anfangs hilfreich sein, um ein Gefühl für Nahrung zu bekommen. Jedoch ist es keine Dauerlösung. Denn das Zählen und Tracken sind eher mit Stress als mit positiven Gefühlen verbunden. Auch beim Intervallfasten sollte in den Essensphasen darauf geachtet werden, wie man sich ernährt. Um Dir jedoch den Stress des Kalorienzählens zu ersparen, haben wir in unserem Booklet zum 5:2 Intervallfasten-Programm einen Ernährungsguide mit verschiedenen Rezepten entwickelt. Was genau Du in dem Ernährungsguide findest, erfährst Du auch in unserem Blogbeitrag “Intervallfasten – Dein Ernährungsguide”.