Mehr Sport machen, häufiger raus an die frische Luft gehen, ausgewogener ernähren, bei einer Saftkur challengen und und und… all das sind mögliche Ziele die Dein Leben gesünder und aktiver gestalten. 

Doch wie verhält sich das Thema Sport während einer Saftkur? Bedeutet es, eine Saftkur zu machen, um Deinen Körper eine Auszeit zu gönnen, dass Dein Ziel, Deinen Alltag aktiver zu gestalten zurückstecken muss?

Wir beantworten Dir die wichtigsten Fragen zum Thema Sport während der Saftkur, zeigen Dir, welche Sportarten zu Deiner Fastenmethode passen und wie wir bei Frank Juice unser Sportprogramm während dem Saftfasten gestalten. 

Kann ich während dem Fasten Sport machen? 

Wir sagen hier ganz klar: Ja! Nur weil Du während Deiner Saftkur auf Deine üblichen Genussmittel verzichtest, bedeutet das nicht, dass Du auch auf Deinen Sport verzichten musst.

Tatsächlich ist es während Deiner Fastenzeit wichtig durch Bewegung, Dein Herz-Kreislauf-System und Deinen Stoffwechsel in Schwung zu bringen und die Sauerstoffversorgung Deines Körpers aktiv zu fördern.

Vielleicht hast Du schon davon gehört, dass es während dem Saftfasten dazu kommen kann, dass Du das Frieren anfängst oder Du ein leichtes Schwindelgefühl empfindest? Das kann passieren, muss es aber nicht! Auslöser dafür ist, dass Dein Kreislauf und Dein Stoffwechsel aufgrund der reduzierten Kohlenhydratzufuhr in einen Energiesparmodus verfallen. Bewegung kann diesem Effekt entgegenwirken und somit vermeiden, dass Dir schwindelig wird oder Du frierst.

Sport während der Saftkur hat noch einen weiteren wichtigen Effekt. Wie im letzten Blogbeitrag zum Thema “Was bringt eine Saftkur? Über Autophagie, Mindset und Achtsamkeit” erklärt, greift Dein Stoffwechsel durch die Reduktion von Kohlenhydraten auf Deinen Fett- und Proteinspeicher zurück, um den Einfachzucker Glucose zu bilden. Der Proteinabbau wirkt sich auch auf Deine Muskeln aus. Um dem Muskelabbau entgegenzuwirken, solltest Du deswegen Deine Muskeln durch sportliche Einheiten beanspruchen. Gleichzeitig sendest Du Deinem Körper ein Signal, dass Deine Proteinquellen weiterhin benötigt werden und nicht in Energie abgebaut werden dürfen. 

So findest Du das richtige Sportprogramm für Deine Fastenmethode

Wie intensiv Dein Sportprogramm aussehen sollte, hängt auch stark von der Methode des Fastens ab. 

Wenn Du Dich für kurze Fastenperioden, wie dem 5:2 Intervallfasten entscheidest, kannst Du Deine Trainingseinheiten gezielt an das Ende Deiner Fastenperiode legen. Beim nüchternen sporteln, greift Dein Körper schneller auf seine Fettreserven zurück und verbrennt für die Bereitstellung von Energie das Fett anstelle der Kohlenhydrate aus den zuvor gegessenen Mahlzeiten. Fülle danach mit der ersten Mahlzeit Deine leeren Energiespeicher auf, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten. 

Wenn Du Dich für eine längere Fastenperiode entscheidest, wie zum Beispiel einer 3 Tages Saftkur oder 5 Tages Saftkur, empfiehlt es sich die Intensität Deiner Sporteinheit anzupassen. Explosive und intensive Übungen, wie im High-Intensity-Intervall-Training (HIIT), lange Ausdauerläufe und sehr schweres Krafttraining empfehlen wir Dir in dieser Zeit nicht! Weiche lieber auf Dehnübungen, Yoga und Spaziergängen aus.

Bei unseren Saftkuren ist es vorteilhaft, direkt vor und nach dem Verzehr von Säften zu trainieren: So wird die Energie aus dem Obst- und Gemüse verwendet und die dabei kurzzeitige Erhöhung des Blutzuckerspiegels ausgenutzt. 

Sport während einer Saftkur
Probiere es doch mal mit Yoga anstelle eines anspruchsvollen Kraftrainings

Auf was muss ich während dem Sport achten? 

Keiner kennt Dich so gut wie Du Dich selbst, daher höre auf Deinen Körper! Wenn Du merkst, dass es Dir zu anstrengend wird und Dein Kreislauf nicht stabil ist, lege lieber ein, zwei Pausen mehr während den Übungen ein. Da Dein Körper im Fastenzustand aufgrund der geringen Energiezufuhr keine Höchstleistungen erbringen kann, solltest Du nicht übertreiben! Dein Blutzuckerspiegel ist während des Fastens niedriger als gewohnt. Wärme Dich daher vor Deinem Training ausgiebig auf. So bereitest Du Deinen Körper auf die kommenden Übungen vor und vermeidest Kreislaufprobleme. Schwindel und Zittern sind wichtige Signale, auf die Du unbedingt hören solltest. Sobald Du merkst, dass Du nicht mehr stabil auf den Beinen stehst, beende die Trainingseinheit sofort! 

Es kann durchaus sein, dass Dein Körper Dir an den unterschiedlichen Fastentagen verschiedene Signale sendet. Reagiere darauf und passe Deinen Sportplan Deinem Körpergefühl an. Es sollte während dem Fasten nicht darauf ankommen, Deine persönliche Bestzeit zu schaffen oder das Maximalgewicht zu stemmen.

Bist Du Sportanfänger empfehlen wir Dir, die Fastentage für eine kurze Auszeit zu nutzen und Deinem Körper die Chance zu geben, Deinen Energiespeicher aufzufüllen. Statt Dich im Gym völlig auszupowern oder stur Deinem Laufplan hinterher zu jagen, solltest Du die ersten Tage eher leichtere Sporteinheiten einlegen. Wie wäre es also mit einer Yogasession auf Deiner Matte oder einem ausgiebigen Spaziergang in der Sonne? 

In unserer Frank Juice App haben wir Dir gemeinsam mit Katharina Holl einige einzigartige Yogasequenzen zusammengestellt, perfekt abgestimmt auf Deine Fastenroutine!

Sport während dem Fasten
Frank Juice hat gemeinsam mit Katharina Holl einzigartige Yogavideos aufgenommen – exklusiv in unserer App!

Franks beliebteste Sporteinheiten während einer Saftkur

Wir bei Frank Juice greifen gerne mal im Team gemeinsam eine Saftkur oder Suppenkur an. Häufig startet einer die Initiative und am Ende sind alle mit an Board. Perfekt, um sich auszutauschen, einander zu motivieren und die eigenen Erfahrungen miteinander zu teilen. 

Sport ist für uns alle ein wichtiger Bestandteil des Fastens. Dabei variieren die Sportarten ganz nach den eigenen Bedürfnissen und Hobbies.

Paulina, unsere Marketing Kollegin, schwingt sich auch während ihrer Saftkur gerne auf das Spinning Rad. Mit ihren Sportfreunden absolviert sie schweißtreibende Trainings und mit Home Workouts fördert sie den Muskelaufbau. 

Während Paulina radelt, geht es Steffi, unsere Produkt Managerin, eher langsam an. Als begnadete Volleyballerin stehen regelmäßig Trainingseinheiten gemeinsam mit ihrem Team auf dem Programm. Doch während ihr Energielevel in den ersten Tagen ihrer Saftkur nicht ganz auf der Höhe ist, nutzt sie die Zeit für ausgiebige Pausen, die für die Regeneration im Sport immens wichtig sind! An Tag drei hat sie bisher die Erfahrung gemacht, dass sie mehr Energie hat und auch ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit enorm zunehmen. Perfekt für ein zweistündiges Hallentraining! 

Ich selbst, gehe es ähnlich wie Steffi an. Meinen Ausgleich zum Job finde ich täglich beim Krafttraining im Fitnessstudio. Meine Saftkur starte ich trotzdem gerne entspannt und gönne mir eine Pause vom Training. An Tag eins meiner Saftkur schnappe ich mir meinen Hund und drehe lange Touren. Das Spazierengehen hilft mir, meinen Kreislauf in Schwung zu bringen und tut mir gut. An Tag zwei geht es dann ins Gym für ein Oberkörper-Training. Am darauffolgenden Tag kehr meine Kraft deutlich zurück und ich nutze die Energie für ein ausgiebiges Beintraining. Üblicherweise schwinge auch ich mich zum Ende des Trainings gerne aufs Radl. Das Cardio-Training lasse ich während der Kur jedoch ausfallen. 

Fazit

Wie du gesehen hast, das Wichtigste beim Sport während der Saftkur ist es, dass Du auf Dein Bauchgefühl achtest: Fühlst Du Dich gut und hast Lust auf Sport, hast keinerlei Beschwerden wie Kreislaufschwierigkeiten oder starke Kopfschmerzen, steht Deiner Sporteinheit nichts im Weg. 

Trotzdem kann es sinnvoll sein, Dein Training an Deinen Fastenzustand anzupassen. Probiere Dich doch mal anstelle von schweren und langen Einheiten, unabhängig ob Kraft- oder Ausdauertraining, an Yoga, Pilates oder entspannten Spaziergängen aus.

Achte darauf, dass Du Dich vor dem Sport ausgiebig aufwärmst, da während dem Fasten der Blutdruck niedriger ist als normal. Und sei Dir bewusst, dass Du im Fastenzustand keine Höchstleistungen vollbringen wirst!