Früher so: Frühstück, Mittag- und Abendessen Heute so: Snack zum Kaffee, Frühstück, Snack gegen das Vormittagstief, Mittagessen, Snack gegen das Nachmittagstief, Abendessen, Snack als Betthupferl

Was ist Snackification?

Der Trend der „Snackification“ kam aus den USA nach Europa und ließ große, schwere Mahlzeiten immer ungewöhnlicher erscheinen. Stattdessen futtern wir uns mit zahlreichen Snacks durch den Tag. Gründe für diesen Wandel finden wir in unserem Alltagsleben: Die geforderte Schnelligkeit, Flexibilität und Mobilität von Arbeit, Bildung und Freizeit raubt uns die traditionellen Essenszeiten. Wir essen, wenn wir Zeit haben – nicht, wenn es die Uhrzeit vorsieht.

Unter dem Begriff „Snacks“ verstand man vor nicht allzu langer Zeit energiereiche Kleinigkeiten gegen den Heißhunger. Der Verzehr von Schokoriegeln, Chips und Co. Nahm jedoch derart zu, dass das schlechte Gewissen ebenfalls rapide anstieg. Die Folge? Gesunde Alternativen mussten her!

Snacks sind reich an Nährstoffen und Energie

Seitdem boomt das Geschäft mit vollwertigen, nährstoffreichen Mini-Mahlzeiten. Das Problem: Auch Snacks, die größtenteils aus unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen und daher eine hohe Dichte an Vitaminen und Mineralstoffen aufweisen, enthalten verhältnismäßig viel Energie. Als gutes Beispiel dienen hier die beliebten Nuss-Fruchtriegel: Sowohl Nüsse als auch Trockenfrüchte enthalten einerseits viele essenzielle Nährstoffe, andererseits auch in sehr kompakter Form: Du nimmst schnell mehr Energie zu dir als du eigentlich benötigst.

Snackifiction getrocnete Früchte

Snacks sättigen kaum!

Zwischenmahlzeiten verringern die Nahrungsaufnahme bei den darauffolgenden Mahlzeiten nicht maßgeblich, so das Ergebnis zahlreicher Studien. Wer sich den zusätzlichen Kalorien durch die Snacks nicht bewusst ist und die darauffolgenden Mahlzeiten nicht dementsprechend anpasst, nimmt am Ende des Tages deutlich mehr Kalorien zu sich. Auf lange Sicht wächst das Risiko, an Übergewicht zu leiden.

Snacks beanspruchen deinen Verdauungstrakt!

Dein Verdauungstrakt braucht regelmäßig eine Auszeit, um das bereits Gegessene bestmöglich zu verwerten. Nimm deshalb zwischen den Mahlzeiten 4-5 Stunden nichts zu dir und trinke in der Zeit ausreichend Wasser. Gehörst du dagegen zu modernen Snackern, kann sich dein Verdauungstrakt nicht erholen.

Snacks lassen seinen Insulinspiegel ansteigen

Isst du ständig, bleibt dein Insulinspiegel ebenfalls konstant erhöht. Fett kann nur verbrannt werden, wenn dein Insulin im Blut erniedrigt ist. Du siehst also: Wer snackt, nimmt schlechter ab und erhöht zudem das Risiko einer Insulinresistenz mit den zusammenhängenden Folgen des metabolischen Syndroms wie Bluthochdruck und Atherosklerose.

Unser Fazit zur Snackification

Sei klug und iss wie Oma! Der Verzicht auf Zwischenmahlzeiten kann dir helfen, dein Gewicht zu halten bzw. zu reduzieren. Lass dir lieber einen Nachtisch schmecken und freue dich auf deine nächste (große) Hauptmahlzeit.

Soll es trotzdem mal ein Snack sein, greife auf möglichst unverarbeitete Lebensmittel. Sei dir dessen bewusst und passe dementsprechend die Größe deiner Hauptmahlzeiten an. Kleingeschnittenes Obst und Gemüse mit einem Dip ist optimal! Falls du eine To-Go Alternative suchst, bieten sich als bequeme Variante unsere Säfte an : Sie sind nährstoffreich und sättigen durch das höhere Volumen besser als ein kleiner Riegel.

Kennst du schon unser intermittierendes-Fasten-Programm? (KLICK) Zahlreiche Fastende berichten von ihren hartnäckigen Heißhungerattacken, die sich nach den Fastenperioden deutlich reduzierten bzw. komplett verschwanden. Auch das kann eine effektive Methode sein, deinen Appetit zwischen den Hauptmahlzeiten zu zügeln.