Die beste Art sich auf das Fasten vorzubereiten, ist es auch der Küche ein kleines Detox zu verpassen. Dabei geht es darum alle für Dich ungesunden Lebensmittel auszumisten, um mehr Platz für Gesundes zu schaffen. Dem Snacken ohne schlechtes Gewissen steht nach Deinem Küchen-Detox nichts mehr im Weg.

Detox Vorbereitung

Bevor Du Dich mit neuen Lebensmitteln eindecken willst, schaue doch mal nach, was bereits in Deiner Küche vorzufinden ist. Gibt es Produkte, die schon seit längerem abgelaufen sind? Gibt es Fehlkäufe, die Dir nicht schmecken? Solche Dinge können direkt mal raus fliegen.

Im nächsten Schritt solltest Du Dir darüber bewusst werden auf was Du in Zukunft verzichten möchtest. Daher würde es beispielsweise Sinn machen tierische Produkte auszusortieren, falls Du nach Deiner Saftkur gänzlich auf eine vegane Ernährung umsteigen möchtest. Mache Dir den Anfang Deiner Ernährungsumstellung nach der Saftkur so einfach wie möglich, indem Du solche Produkte aussortierst, die Dir und Deiner neuen Ernährungsform nicht mehr zuträglich sind.

Auch findest Du sicher ein paar versteckte Lebensmittel, die wahrscheinlich jeder in seiner Küche stehen hat, die einem aber mehr schaden als nutzen. Dazu gehören zunächst alle industriellen und klassischen Süßigkeiten, wie beispielsweise Schokolade, Chips oder Gummibärchen. Diese kannst Du entsorgen und durch gesündere Alternativen ersetzen. Wie wäre es stattdessen mit getrockneten Früchten, Nüssen oder einer cremigen Nicecream? Auch immer eine Sünde wert.

Himbeeren


Weitere Produkte auf die Du lieber in Deiner Küche verzichten solltest, sind zuckerlastige Soßen, wie Ketchup, Mayo und ähnliches. Eine bessere und mindestens genauso leckere Alternative sind selbst angerührte Soßen. Schnapp Dir einen Naturjoghurt und verfeinere diesen mit Lauch und Zwiebel und et voilà. Zu denken wäre auch an eine Light Joghurt Variante mit Knoblauch und Gurken. So zauberst Du ganz easy eine leckere und leichte Tzatziki Soße. Du siehst, die Möglichkeiten sind unendlich und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 

Apropos Joghurt: auch hier kannst Du Deinen Kühlschrank einmal ausmisten und allen Fertig-Obst-Joghurts auf Nimmerwiedersehen sagen. Hier empfiehlt sich eher Naturjoghurt, Griechischer Joghurt oder Quark mit frischem (püriertem) Obst.

Achte einfach darauf, dass Fertigprodukte nicht mehr so schnell Einzug in Deine Küche halten. Um auch der daraus resultierenden Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten, bringe doch die für Dich nicht mehr passenden Lebensmittel zu einer Tafel bei Dir in der Nähe. So sollte Deinem Küchen-Detox nichts mehr im Wege stehen. 

Vorteile eines Küchen-Detox

WWenn Du Deiner Küche einen Detox verpasst hast und nun nur noch solche Lebensmittel hast, die Dir Gutes tun, kannst Du auch ohne ein schlechtes Gewissen in Maßen zwischendurch am Tag etwas snacken. Gegen einen Apfel zwischendurch oder einen Naturjoghurt ist nichts einzuwenden. Du kochst und isst automatisch gesünder, ohne zu merken, dass Du auf gewisse Produkte verzichtest. Nach ein paar Wochen wird es sich schon ganz normal anfühlen und Du hast es geschafft, Dir mit einer Saftkur und dem Küchen-Detox ein ganz neues Lebensgefühl zu verschaffen.

In Zukunft für eine gesündere Küche sorgen 

Dieser Küchen-Detox bringt allerdings wenig, wenn Du Dein Einkaufsverhalten nicht langfristig umstellst. Achte also darauf, dass beim nächsten Einkauf auch nur gesunde, wie unverarbeitete Lebensmittel, den Weg in Deinen Korb finden. Mit frischem Obst und Gemüse ist auch das allseits bekannte Snacken kein Problem mehr.