Zugegeben, nicht in jeder Sekunde oder Situation kann man achtsam sein – es wird immer wieder mal Momente geben, in denen Du nicht gänzlich im Moment lebst. Das ist auch überhaupt nicht schlimm, sondern menschlich! Trotzdem kann ein achtsamer Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen ein wohltuendes Gefühl verursachen. 

Um dieses Wohlgefühl durch den Tag hinweg beizubehalten, möchten wir Dir nun ein paar Tipps an die Hand geben. 

1. „Start your day right!“ – integriere eine Morgenroutine, die zu Dir passt

Der erste Eindruck zählt nicht nur beim Kennenlernen eines neuen Menschen, sondern auch für Deinen Tag. Wenn Du morgens mit positiven Gedanken aufstehst, Dir Zeit für Dich nimmst und den Morgen in Ruhe genießt, dann legst Du schon den Grundstein für einen achtsamen Tag. 

Die ersten 30-60 Minuten des Morgens solltest Du am besten ohne jegliche technischen Geräte verbringen und das tun, was Dir gut tut. Ob Du mit Deiner Zahnbürste tanzend durch die Wohnung hüpfst, Dich beim Yoga in alle Richtungen streckst oder Dir Deine to-do’s und Ziele für den Tag in Deinem Bullet Journal notierst – DU entscheidest, was Dir Freude bereitet. Vielleicht nimmst Du auch einfach nur den Geruch Deines Kaffees oder Tees mit tiefen Atemzügen in Dich auf? Die ersten Minuten gehören nur Dir! 

2. Fülle Dein gedankliches Dankbarkeitsglas

Eine sehr schöne Methode, um den Fokus auf die kleinen, aber kostbaren Dinge zu lenken: Stelle Dir dazu gedanklich ein Glas vor, welches Du jeden Tag mit all den Dingen „füllst“, für die Du heute dankbar bist. Durch die Wände des Glases, wird der Inhalt über den Tag hinweg vor all den negativen Dingen geschützt, die möglicherweise auf Dich einprasseln. Jedes Mal, wenn Du merkst, dass Du Dich von negativen Wahrnehmungen zu ebenso negativen Gefühlen leiten lässt, stell Dir die Dinge vor, die Du in Dein Glas gepackt hast. Genau wie sie, ist auch Deine Positivität unantastbar! Du hast noch kein Gedankenglas? Dann leg Dir schnell eines an!

P.S.: Das Gedankenglas kannst Du auch haptisch umsetzen. Schnapp Dir hierfür ein Einmachglas mit Deckel und beschrifte es als „Gedankenglas“. Überlege Dir jeden Tag mindestens eine Sache, für die Du heute dankbar bist, schreibe sie auf und wirf sie in das Glas. 

3. Konzentriere Dich auf Geruch und Geschmack

Anstatt das Essen als Nebentätigkeit während des Arbeitens, Lernens oder anderen Aktivitäten zu sehen, solltest Du versuchen, Dich gänzlich auf Deine Mahlzeit zu konzentrieren. Was riechst Du? Was schmeckst Du? Bist Du schon satt? 

Betrachte Dein Essen als einen Baustein für Deine körperliche Leistungen, für welche Du dankbar sein kannst. Deshalb hat Deine Mahlzeit auch den vollen Fokus verdient. Iss so lange Du hungrig bist und stoppe, sobald Du satt bist. Falls Du dazu neigst, aus Langeweile oder in Stresssituationen zu essen, versuche Dich mit einem Spaziergang abzulenken und gehe Deinem Verlangen auf den Grund. Hast Du wirklich Hunger oder handelt es lediglich um Appetit? 

Hunger oder Appetit

4. Sei aufmerksam und nutze Deine Sinne

Gerade in der heutigen Zeit richten wir einen Großteil unserer Aufmerksamkeit auf die Bildschirme vor uns. Ob Laptop, TV oder Handy – was in der virtuellen Welt vor sich geht, nehmen wir meist intensiver wahr als das, was alles um uns herum passiert. Nicht selten kann das auch gefährlich enden, da wir Menschen nachweislich nicht für Multitasking fähig sind.

Gerade bei Aktivitäten, wie dem Spazierengehen, haben wir die Chance die Vielfalt unseres Umfeldes zu sehen, zu riechen und zu hören. Aus diesem Grunde kommen uns auch eher die negativen Sachen in den Sinn – weil wir ständig unter Stress oder Druck durch den Tag gehen, ohne uns die Zeit zu nehmen mal einfach nur wahrzunehmen. Versuche Dich mal an einem Spaziergang ganz ohne Handy! Konzentriere Dich mit all Deinen Sinnen auf die Geräusche, Gerüche und all die anderen Dinge um Dich herum.

5. Selbstreflexion – reflektiere aber bewerte nicht

Gerade am Ende des Tages ist es sinnvoll, sich nochmal die ganzen Eindrücke und Erlebnisse des Tages ins Gedächtnis zu holen. Gab es Momente, in denen Du stolz auf Dich warst? Notiere sie! Möglicherweise gab es auch Situationen, die nicht so liefen, wie Du sie Dir vorgestellt hast – vielleicht kannst Du aber daraus lernen. 

Es gibt Gespräche oder Diskussionen, die manchmal leider in einen Streit ausarten und man sich nachgehend ein wenig über das eigene Verhalten ärgert – genau das kannst Du auch in einem Bullet Journal festhalten und Dir eine ganze Seite zur Selbstreflexion gestalten. Vergiss aber bitte nicht einen Lösungsweg für die Probleme zu notieren. WAS genau hat Dich an Deiner Reaktion gestört und WIE kannst Du das in Zukunft besser regeln? Notiere das und sieh es als Deinen eigenen „Handlungsplan“ für künftige Konfliktsituationen an.

Du weißt noch nicht, wo Du Deine Routinen, Reflexionen und to-do’s festhalten und mit Achtsamkeit verbinden kannst? Bei Lebenskompass findest Du neben leeren Notizbüchern, datierten als auch undatierten Planern, Malbüchern und Achtsamkeitskärtchen bestimmt das perfekte Tool für Dich! 

Da wir Menschen alle verschieden sind, gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Probier Dich einfach aus und vergiss nicht… 

…es sind die kleinen Dinge im Leben.  

Autorin: Simona Petz | Influencer Marketing bei Lebenskompass